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Es braucht Politiker die das Volk vertreten und nicht die Lobbyisten.

Dies bringt auch die Glaubwürdigkeit der Politik zurück und schadet nicht den Politikern, die sich wirklich für die Interessen der Bevölkerung einsetzen.

Mehr volksnahe Politiker aus der in die Regierung und Parlamente!!!!


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2
Der Spruch "Wir müssen dafür sorgen, dass die Leute wieder Vertrauen in die Politik fassen" ist eine Aussage von jemandem der bereits zu lange in der Politik ist und sich auf der einen und die BürgerInnen auf der anderen Seite sieht. Eine klassische Déformation professionelle. Doch in der Schweiz sind wir beides. Wenn Politiker nicht zunehmend BürgerInnen bevormunden, sondern Ernst nehmen würden, erhielten sie auch automatisch wieder mehr Vertrauen geschenkt.
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Das Problem sind die Lobbyisten und Interessenvertreter in den Parlamenten:

Schauen wir doch die letzten Entscheide im Parlament an:

-Keine Konsequenzen für die betrügerischen Machenschaften der UBS.

Banker im Parlament!

Keine Parallelimporte von günstigeren Medikamenten aus dem EU-Raum

Pharmalobbyisten im Parlament!

Kein effizientes CO2-Gesetz

Vertreter der Auto- und Oel-Lobby im Parlament!


Es braucht Politiker die das Volk vertreten und nicht die Lobbyisten.

Dies bringt auch die Glaubwürdigkeit der Politik zurück und schadet nicht den Politikern, die sich wirklich für die Interessen der Bevölkerung einsetzen.

Mehr volksnahe Politiker aus der Mittelschicht in die Parlmamente!!!!

Gygax Marcel - kandidiert für Grossrat Bern, CVP 30. Januar 2010 Verstoss melden
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Aktuell sieht man das wieder einmal im Vorfeld der Minarettinitiative. Da wird provoziert und diffamiert – und zwar von beiden Seiten – und ich sitze da und frage mich, was soll denn das bloss. Habe ich diese Leute gewählt? Und soll ich wirklich abstimmen gehen?
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Dieses Hickhack dürfte meiner Meinung nach auch dazu geführt haben, dass weder Politbeobachter noch Wahlprognostiker noch die Pro- und Contragruppierungen (also die "Hickhacker") selbst auch nur annähernd und einigermassen in die richtige Richtung weisend vorausahnen konnten, dass diese Initiative so deutlich angenommen werden wird...
Elisa Schlup 1. Dezember 2009 Verstoss melden
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Anhand der grossen Nationen dieser Welt sehen wir, dass zu viel Vertrauen in die Politik und die Regierung meist zu schlechten Resultaten führt.

Ein gutes Beispiel ist Russland. Putin gilt dort als sehr bliebt und die Menschen glauben daran, das er die Nation in eine bessere Zukunft führen wird. In Wahrheit geht es Russland seit seinem Auftauchen auf der Bühne der Mächtigen nicht wirklich besser und Putin versorgt sich und die Leute in seinem Dunstkreis mit Vorteilen, während ihn das Volk nichts ahnend in seiner Ego-Strategie unterstützt.
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..etwas gar pathetisch, lieber Peter Müller. Wenn man die ganze Zeit nur misstrauisch ist, funktionert das doch auch nicht - sonst könnte gar niemand mehr gewählt, gar keine Entscheide pro oder contra gefällt werden.
Elisa Schlup 23. September 2009 Verstoss melden
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Ungesund wird es erst, wenn Misstrauen in offene Ablehnung umschlägt oder jede Hoffnung verloren geht. Ich denke nicht, dass dies der Fall ist.
Das heisst aber natürlich nicht, dass die Politiker keine glaubwürdige Politik machen sollen.
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leider verschwinden kritische Medien immer wie mehr, haben kein Geld mehr, etc. Jüngstes Beispiel ist der Bund in Bern und die Berner Zeitung welche immer wie mehr zu einem Bouleverad Blatt verkommt!
Elias Maier - kandidiert für Grossrat Bern, jf 27. Juli 2009 Verstoss melden
Ich finde auch, dass die Bezeichung "kritische Medien" mehr und mehr problematisch wird...kannst du, ausser der klar linksorientierten und deshalb aus dieser Ecke her kritisch schreibenden WOZ andere Beispiele nennen? Immerhin "sterben" nun langsam die Gratiszeitungen weg...
Elisa Schlup 28. August 2009 Verstoss melden
Das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber der Politik zeigt, dass die Medien ihre Rolle nicht soo schlecht spielen. Aber natürlich dürften sie noch kritischer sein, da hätte ich nichts dagegen.
David H - Piraten 28. August 2009 Verstoss melden
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Wer nur passiv ist und den anderen vertraut, wird ein Lebenlang enttäuscht. Egal ob in der Politik oder sonstwo. In der Schweiz ist jeder aufgefordert nachzudenken, und wenn er Korruption entdeckt, oder positive Lösungsansätze hat, soll er sich dazu auch äussern.
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Kontrolle ist nur möglich, wenn die hierfür nötigen Informationen in verständlicher Form vorliegen. Die Medien berichten über ganz viele Themen nicht, sogar bei gewissen internationalen Themen scheint das Schweigen in der EU und in den USA wie "abgesprochen" und flächendeckend .
Auch wenn alle diese Informationen in unterschiedlicher Qualität und mit unterschiedlich guten Quellenangaben im Internet wohl auffindbar sind, so "glauben" es die meisten erst, wenn es in einer "richtigen" Zeitung steht.
Es müsste also dringend eine Zeitung mit dem Titel geben:
"Worüber Andere NICHT schreiben". Die Zeitung würde ziemlich dick.
PS: wäre spannend zu wissen, wie und auf Grund welcher Einflüsse so eine Orchestrierung des Schweigens jeweils zu stande kommt?
Christof Litz 25. Juli 2009 Verstoss melden
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Die Politik ist nicht schlechter geworden - aber die Gesellschaft hat sich verändert. Früher haben sich Wählerinnen und Wähler mit politischen Fragen auseinandersetzen müssen, um eine Meinung zu haben. Heute beziehen sie ihre politische Bildung aus einem Fünfzeiler in 20minuten. Da ist es nur konsequent, wenn sich zwischen der politischen Realität und dem Polit-Verständnis der Stimmenden ein Gap auftut. Ein Vorwurf an die Politik hat erst dann Berechtigung, wenn Parteien Politik spektakulär, einfach und damit 20minuten-tauglich machen wollen. Und leider passiert das immer öfter.
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Das Problem sind Politiker, die sich den Medienmechanismen unterordnen (Personalisierung), Parteien am rechten und linken Rand, die mit immer lauterem Geschrei (Polarisierung) immer weniger zustande bringen, Politiker, die aus Scheinwerfersucht dem Populismus verfallen und mit blindem Aktionismus und pauschalen Aussagen versuchen die Wähler für dumm zu verkaufen (die das teils merken und teils nicht - und wer lässt sich schon gern für dumm verkaufen?).

Auf der anderen Seite stehen Bürger, die ihrer Informationspflicht nicht mehr nachkommen: Ja, der Bürger hat eine Informationspflicht, da er sonst kein mündiger Bürger ist und wir die Demokratie gleich abschaffen können - man erinnere sich an die Aufklärung: Wo bleibt der Austritt des Bürgers aus der selbstverschuldeten (!!) Unmündigkeit? Gratiszeitungen sind keine Quelle für relevante Informationen (Danke für die Volksverdummung lieber Blick am Abend) & es gibt Gegenden in der CH, in denen 60% der Haushalte keine Zeitungen mehr abonniert haben... ja, es gibt Online-Ausgaben, aber das ersetzt - mindestens für mich - keine echte Zeitung!
Wer sich nicht informiert ist auch nicht interessiert!

Wenn schon in der ganzen Schweiz die Lehrpläne vereinheitlicht werden (HAHAHARMOS) dann verlange ich Medienerziehung ab der Primarschule, um künfitgen Generationen einen kompetenten Umgang mit den Massenmedien zu ermöglichen!

Dazu bleibt nur noch zu hoffen, dass die NZZ ihren Relaunch im September unbeschadet übersteht, da diese nach dem Aderlass bei Tagi und Bund die einzige gute & informative deutschsprachige Tageszeitung der Schweiz ist, die noch existiert. Daneben die sehr eigensinnige aber ebenfalls hervorragende WOZ und die immer wieder lustige Weltwoche, die aber beide nur wöchentlich erscheinen. Und dann gibts da noch den Nebelspalter...aber ich schweife ab...
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Huch, sorry, voll am Thema vorbeigeschrieben :-/
Jörg Klenk 23. Juli 2009 Verstoss melden
ich finde den Kommentar sehr gut. Viel Herzblut und
Leidenschaft sind darin enthalten. Ich kann fast alles darin unterstützen. Als Zusammenfassung kann man den folgenden Satz nehmen:
Wer sich nicht informiert ist auch nicht interessiert!
Christian Vogt - BDP 23. Juli 2009 Verstoss melden
Ich mag vor allem den Satz "Gratiszeitungen sind keine Quelle für relevante Informationen" - dem Stimme ich voll und ganz bei. Sich 'seriös' zu informieren ist der Grundstein dafür, dass Bürger xy erkennt, dass im Grunde alles Politik ist; vom Eintrittsverbot in die Disco bis zur Eintrittsbestimmung ins Altersheim. Ich glaube, wer das nicht richtig schnallt, wettert am meisten über "die in Bern oben"...
Elisa Schlup 24. Juli 2009 Verstoss melden
Zur NZZ als "letzten guten und informativen Zeitung".
Mitte Mai 09, da finden 8 Professoren (Chemie und Nanotechnologie) einer europäischen Universität (Kopenhagen) Reste vom nicht explodiertem Militär-Sprengstoff (Nanothermite/mate) im Staub der Twintowers (Anschläge 11.9.01. NY) und in der NZZ findet sich seither kein Komma darüber. Die NZZ ist damit aber in "guter" Gesellschaft, halten es doch (fast) alle Zeitungen in Europa und den USA gleich. Das Schweigen scheint wie abgesprochen. Nur eine kleine dänische Fernsehstation und ein grosser russischer Sender haben das gebracht. Dass dies im japanischen Parlament zu einer ausführlichen Debatte geführt hat ist auch in keiner Zeitung zu lesen. Wirklichkeiten und Presse decken sich in solchen Fällen oft nicht, ohne Internet gibt es keine genügende Information mehr.
Christof Litz 29. Juli 2009 Verstoss melden
Finde deinen Beitrag auch sehr gut. Wichtig ist aber auch zu erkennen, dass sich Medien den neuen Herausforderungen stellen müssen. Einfach nur so zu denken, dass es schon genügend anonyme Leser geben wird, die eine Zeitung kaufen ist einfach von Vor-Vor-Vor-Gestern. Neue Medien und neues Nutzerverhalten sind zu adressieren - und ich befürchte, dass dies die NZZ eben auch noch nicht so richtig erfasst hat, oder noch nicht die richtigen Rezepte und Strategien dafür gefunden hat. Auf alle Fälle überzeugt mich das bisher gesehene gar nicht.
Peter Schüpbach 29. Juli 2009 Verstoss melden
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Es ist leider so: Das Vertrauen in die Politik ist gefallen, und fällt auch weiterhin. Das Vertrauen ist immer noch höher als in anderen Ländern. Aber die Politik in der Schweiz ist auf dem besten Weg das Vertrauen immer mehr zu verlieren.

Warum? Spiele um Bundesratssitze versteht in der Bevölkerung keiner mehr so richtig. Rechts- sowie auch linksextreme Politik polarisiert nicht nur; sie schadet auch dem Ansehen des "normalen Politikers".

Oft sind viele starke Worte zu hören, aber auf der Suche nach Taten wird man enttäuscht. Das war schon immer so, wird aber mit forscher Rechts- und Linkspolitik nur noch schlimmer.

Früher oder später durchschaut dies der Bürger und verliert das Vertrauen.
2 Kommentare
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Hat nicht mal jemand gesagt, in einer Demokratie erhalte ein Volk immer die Regierung, die es verdient. Genug Leute lassen sich von der Polarisierung zur Wahl einer Partei verleiten lassen.
Bruno Grossniklaus 23. Juli 2009 Verstoss melden
Der Inhalt von "Politik" müsste immer mal wieder neu definiert werden. Links, Rechts, Mitte, alle glauben zu wissen was das heisst, aber es heisst kaum wirklich noch etwas (meine ich). Dann sind viele Parteien als Interessen-Vertretungen gegründet worden, für eine Klientel, die es zum teil so nicht mehr gibt, so verkommt Politik zum Erhalt der Parteistärke, somit teilweise zu einem Selbstzweck.
Dass hier das Interesse und das Vertrauen schwindet ist für mich eine logische Konsequenz.
Christof Litz 25. Juli 2009 Verstoss melden
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